Diese 8 Dinge solltet ihr beim Getting-Ready beachten

17. März 2022

Das Getting-Ready stellt einen sehr aufregenden und emotionalen Abschnitt des Hochzeitstages dar. Es ist sozusagen der Auftakt der Hochzeit, der von berührenden Momenten und einer Menge Aufregung geprägt ist. Viele verbinden das Getting-Ready mit dem Styling der Braut und des Bräutigams, was letztendlich auch den Kern darstellt. Doch es ist weitaus mehr, weshalb dem Getting-Ready auch genügend Beachtung geschenkt werden sollte. Schließlich teilst du sehr intime Momente mit deiner Familie und deinen Freunden und ziehst das Kleid an, welches du erst als verheiratete Frau wieder ausziehen wirst. 

Was du für ein gelungenes Getting-Ready wissen solltest und wie du es richtig genießen kannst, erfährst du hier.

 

After Wedding Shooting mit Brautstrauß

 

Die richtige Begleitung schafft die gewünschte Stimmung

 

Üblicherweise findet das Getting-Ready im Kreise der engsten Freunde und der Familie statt. Bei der Braut können das beispielsweise die Trauzeugin, die Brautjungfern und die Mama sein. Zusätzlich wird das Getting-Ready in der Regel vom Fotografen festgehalten, was sehr zu empfehlen ist. Doch solltest du dir im Voraus über die Auswahl der Teilnehmer Gedanken machen, denn die Begleitung wirkt sich maßgeblich auf die erzeugte Stimmung aus. Möchtest du also eine intime und gelassene Stimmung erzeugen, wähle ein bis zwei Personen für dein Getting-Ready aus. Du möchtest den Auftakt zur Hochzeit ordentlich feiern? Dann lade unbedingt deine Brautjungfern ein – die Partystimmung ist dir garantiert.

 

Braut zieht ihren Schmuck beim Getting Ready an

Haare sind gestyled und Braut ist geschminkt

Braut freut sich auf ihren Hochzeitstag

 

Schafft eine gute Grundlage für den Tag

Neben den Teilnehmern trägt auch die richtige Atmosphäre zur Stimmung bei. Suche dir also zuvor eine passende Playlist aus und stelle den Sekt kalt. Bitte lasse dich aber nicht allzu sehr mitreißen und trinke nicht zu viel – du willst deinem Ehemann bei der Trauung sicherlich nicht torkelnd in die Arme fallen.

Damit eure Stimmung nicht kippt, denkt unbedingt daran, genügend zu essen und zu trinken. Das ist wichtig, denn es ist euer Frühstücks-Ersatz, der die Grundlage für den Tag bildet. Leider wird es im Eifer des Gefechts schnell vergessen, was sich auf den Kreislauf auswirken kann. Ernennt also beispielsweise eure Trauzeugin oder euren Trauzeugen zu eurem persönlichen Ess- und Trinkbeauftragten. Zum Essen eignen sich beispielsweise kleine Snacks sehr gut, die in einem Bissen verzehrt werden können. Euer Lippenstift dankt es euch zusätzlich 😉

 

Braut im Cape nach dem Styling

Braut im Cape beim Getting Ready

Braut im Cape am Hochzeitstag

 

Schafft die gewünschte Kulisse für eure Getting-Ready Fotos

Um schöne Fotos zu erhalten, muss auch das Drumherum stimmen. Hierbei ist es empfehlenswert, das Getting-Ready ins Hotel zu verlagern, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen und den Alltag ausblenden zu können. Achtet dabei jedoch auf den Look des Hotels, der zu euch passen und eine schöne Fotokulisse bieten sollte. Das Hotelzimmer sollte groß genug sein, damit ausreichend Platz zum Fotografieren garantiert ist, unterschiedliche Blickwinkel genutzt werden können und sich alle Beteiligten nicht auf die Füßen treten. Achtet außerdem darauf, dass das Hotelzimmer viel Tageslichteinfall bietet und vor allem aufgeräumt ist. Nichts ist ärgerlicher, als im Nachgang feststellen zu müssen, dass das Softgetränk den Bildhintergrund schmückt.

Neben der Wahl des Hotelzimmers solltet ihr außerdem darauf achten, dass der Bräutigam für sein Getting-Ready im selben Hotel untergebracht ist. So ist es dem Fotografen möglich, schnell vom Einen zum Anderen zu springen. In der Regel benötigen die Männer zum Stylen nicht allzu viel Zeit, daher bietet es sich an, dass der Fotograf mit der Fotodokumentation beim Bräutigam beginnt. Anschließend kann der Bräutigam bereits zur Location aufbrechen und die ersten Gäste begrüßen. Alternativ wäre auch ein Second Shooter denkbar.

Achtet zudem darauf, dass das Hotel in der Nähe zur Location ist, damit eure Anreise nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt.

 

Bräutigam zieht seine Schuhe an

Bräutigam wartet nach Styling auf seine Braut

 

Lasst die Stylistin zu euch kommen

Es ist wenig ratsam, um 5 Uhr morgens zur Stylistin ins Studio zu fahren, um sich stylen zu lassen und sich die Anfahrtskosten den Stylistin zu sparen. Das sorgt für unglaublichen Stress in euch, was man auch auf den Bildern leicht erkennen kann. Euer großer Tag ist dafür da, ihn in vollen Zügen zu genießen und nicht, um von A nach B zu hetzen. Lasst daher eure Stylistin zu euch ins Hotel kommen. Schließlich wollt ihr euer Styling auch in die Fotodokumentation mit einfließen lassen.

 

Braut schminkt sich beim Getting Ready

 

Detailaufnahmen runden eure Fotoreportage ab

Bei einer gelungenen Fotoreportage dürfen Detailaufnahmen auf keinen Fall fehlen. Beim Getting-Ready kann der Fotograf daher die Zeit nutzen, um entsprechende Detailaufnahmen oder sogenannte Flatlays festzuhalten. Achtet darauf, dass ihr alle notwendigen Utensilien in eurem Hotelzimmer bereitliegen habt. Ohne vorherige Planung verstreicht wertvolle Zeit und ihr seid am Ende gestresst. Überlegt euch also, was ihr alles benötigt, um die Geschichte eures Tages nach euren Wünschen zu erzählen. Für Detailaufnahmen eignet sich beispielsweise eure Papeterie sehr gut, die mit den Eheringen, dem Verlobungsring und separaten Blumen aus dem Brautstrauß oder der Hochzeitsfloristik gekonnt in Szene gesetzt werden kann. Zudem kann der Brautstrauß in noch unberührter Form oder das Brautkleid auf einem schönen Kleiderbügel am Fenster fotografiert werden. Auch der Bräutigam kann Utensilien bereitlegen. So können beispielsweise Detailaufnahmen mit den Schuhen, dem Sakko, dem Gürtel, einer schicken Uhr und einem Parfüm erstellt werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Detailaufnahme der Ringe des Brautpaars

 

Die richtige Kleidung ist entscheidend

Um euer Brautstyling auf den letzten Metern nicht zu ruinieren, achtet darauf, was ihr zum Getting-Ready anzieht. Ratsam ist daher, nichts zu wählen, was man zum Ausziehen über den Kopf ziehen muss. Am besten eignet sich eine schöne Bluse, ein Bademantel oder ein schickes Braut-Cape.

 

Braut beim After Wedding Shooting

 

Die Morgengabe als emotionales Highlight

Die Morgengabe ist eine alte Tradition, bei der der Bräutigam seiner Braut ein Geschenk am Tag nach der Hochzeit – üblicherweise am Morgen nach dem Hochzeitstag – überreicht. Diese Tradition kann selbstverständlich auch abgewandelt werden, sodass man sich diese Gabe am Morgen des Hochzeitstages gegenseitig als Glücksbringer überreicht. Üblicherweise wird sie vom jeweiligen Trauzeugen als Bote übergeben. Dabei muss es sich nicht immer um Schmuck handeln, sondern es kann auch ein persönlicher Liebesbrief mit rührenden Worten an den/die Liebste/n sein. Wichtig ist, dieses emotionale Highlight fotografisch festzuhalten, dessen Fotos sich das Brautpaar gegenseitig nach der Hochzeit zeigen kann.

 

Die professionelle Begleitung eures großen Tages bietet die Entspannung, die ihr euch verdient habt

Ihr seht, es gibt einiges zu berücksichtigen und zu koordinieren. Dabei hat die Trauung noch nicht einmal begonnen. Damit Stress und Hektik gar nicht erst aufkommen, alles seinen geplanten Weg geht und ihr euch entspannt zurücklehnen und den Moment genießen könnt, ist es ratsam, euch von einem Hochzeitsplaner begleiten zu lassen. Meldet euch für die Betreuung am Hochzeitstag sehr gerne bei mir. Ich freue mich, euch in einem unverbindlichen Telefonat kennenzulernen!

 

Hochzeitsplanerin Laura unterstützt die Braut beim Getting Ready

Fotograf: Denis Rudi